Was normalerweise in einer Schlussformel steht
Eine klassische Schlussformel besteht häufig aus drei Elementen. Erstens dankt der Arbeitgeber für die geleistete Arbeit oder die Zusammenarbeit. Zweitens wird der Austritt bedauert, insbesondere wenn die Zusammenarbeit positiv war. Drittens werden gute Wünsche für die berufliche und manchmal auch persönliche Zukunft ausgesprochen. Diese Elemente sind nicht nur Höflichkeit. Sie runden das Zeugnis ab und geben dem Dokument eine wertschätzende Wirkung.
Fehlt dieser Abschluss komplett, wirkt das Zeugnis oft abrupt. Der Text endet dann vielleicht direkt nach dem Verhaltensteil oder nach der Austrittsangabe. Das kann sachlich korrekt sein, aber emotional kühl wirken. Gerade nach längerer Beschäftigung, guter Leistung oder enger Zusammenarbeit erwarten viele Leser einen gewissen Abschluss. Wenn nichts davon kommt, entsteht schnell die Frage: Warum nicht?
- Dank: zeigt, dass die Leistung und Zusammenarbeit anerkannt wurden.
- Bedauern: signalisiert, dass der Austritt nicht gleichgültig wirkt.
- Zukunftswünsche: geben dem Zeugnis einen positiven letzten Eindruck.
- Wertschätzung: verbindet die einzelnen Bewertungsteile zu einem runden Gesamtbild.