Was Dank im Arbeitszeugnis normalerweise ausdrückt
Ein Dank am Ende des Arbeitszeugnisses wirkt zunächst wie eine freundliche Floskel. Tatsächlich erfüllt er aber eine wichtige Funktion. Er bestätigt, dass die Arbeit wahrgenommen und anerkannt wurde. Formulierungen wie „Wir danken für die geleistete Arbeit“ oder „Wir danken für die stets gute Zusammenarbeit“ geben dem Zeugnis einen wertschätzenden Abschluss. Je nach Intensität kann der Dank eher neutral, gut oder sehr positiv wirken.
Besonders bei längerer Beschäftigung, verantwortungsvollen Aufgaben oder einem guten Verhältnis im Unternehmen erwartet man meist einen gewissen Dank. Fehlt er vollständig, kann das Dokument härter wirken. Das gilt noch stärker, wenn auch die Schlussformel im Arbeitszeugnis fehlt oder wenn nach einer schwierigen Trennung ein Arbeitszeugnis nach Kündigung ausgestellt wurde. Dann stellt sich schnell die Frage, ob der Arbeitgeber bewusst zurückhaltend formuliert hat.
- Dank für Leistung: zeigt, dass die Arbeit als wertvoll wahrgenommen wurde.
- Dank für Zusammenarbeit: stärkt die persönliche und soziale Wirkung des Zeugnisses.
- Starker Dank: kann eine gute Leistungsbewertung abrunden und den letzten Eindruck verbessern.
- Fehlender Dank: sollte immer zusammen mit Note, Verhalten und Austrittsgrund bewertet werden.