Stand: September 2026
Wer Teilzeit arbeitet, verliert im Zeugnis selten wegen der Leistung an Gewicht, sondern weil niemand erfährt, wie viel Verantwortung in diesen Stunden steckte.
Pensum und Teilzeit im Arbeitszeugnis: was angegeben sein muss und was daraus gelesen wird
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Teilzeitpensen gehören ins Zeugnis, sonst fehlt der Massstab.
- Pensumsänderungen werden mit Zeitraum genannt.
- Zahlen zur Arbeit schlagen jede Prozentangabe.
- Kurze Abwesenheiten haben im Zeugnis nichts verloren.
- Lange Unterbrüche dürfen genannt werden, mit Grundkategorie.
Warum Teilzeit im Zeugnis überhaupt ein Thema ist
Ein Zeugnis muss ein Bild vermitteln, das nicht in die Irre führt. Wer liest «betreute die Debitorenbuchhaltung», nimmt stillschweigend eine Vollzeitstelle an. Steht dahinter ein Pensum von 40 Prozent, ist die Aussage nicht falsch, aber der Eindruck stimmt nicht. Deshalb gehört die Angabe hinein.
Der Umkehrschluss macht vielen Sorgen: Schadet die Zahl der Bewerbung? In der Praxis schadet nicht das Pensum, sondern seine nackte Erwähnung ohne Kontext. Wer konkrete Mengen und Verantwortlichkeiten im Text hat, wird nach Leistung gelesen, nicht nach Stundenzahl. Wie diese Sprache insgesamt funktioniert, zeigt Formulierungen verstehen.
Auf dieser Seite
- Muss das Pensum genannt werden?
- Pensumsänderungen richtig abbilden
- Wie Teilzeit an Gewicht gewinnt
- Unterbrüche: was genannt werden darf
- Jobsharing, Stellvertretung, Stundenlohn
- Ihr Zeugnis in fünf Minuten selbst prüfen
- Wenn das Pensum wegen Betreuung sinkt
- Wie Teilzeit gelesen wird
- Was unsere Analyse leistet
- Rechtsquellen und Transparenz
- Häufige Fragen
Muss das Pensum im Arbeitszeugnis genannt werden?
Eine ausdrückliche Vorschrift dazu gibt es nicht. Massgebend ist das Vollständigkeitsgebot: Ins Zeugnis gehört, was für die Beurteilung der beruflichen Erfahrung wesentlich ist. Bei einem Pensum von 100 Prozent ist die Angabe entbehrlich, weil sie der Normalfall ist. Bei 40 oder 60 Prozent ist sie es nicht.
Umgekehrt dürfen Sie nicht verlangen, dass ein Teilzeitpensum verschwiegen wird. Das Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken, und ein weggelassenes Pensum tut genau das. Was das Prinzip sonst noch umfasst, erklärt Vollständigkeitsprinzip im Arbeitszeugnis.
So wird Teilzeit fair abgebildet
- Pensum in Prozent, in der Einleitung
- Änderungen mit Datum im Tätigkeitsteil
- Aufgaben mit Mengen und Verantwortung
- Stellvertretungen ausdrücklich genannt
- Weiterbildungen mit Abschluss aufgeführt
Das schwächt Ihr Zeugnis
- Pensum genannt, Aufgaben nur pauschal
- «Teilzeitmitarbeiterin» statt Funktionsbezeichnung
- Erhöhung des Pensums nicht erwähnt
- Jede einzelne Absenz aufgezählt
- Pensum ganz weggelassen bei 40 Prozent
Pensumsänderungen richtig abbilden
Viele Anstellungen beginnen mit 100 Prozent und werden später reduziert, oder umgekehrt. Nennt das Zeugnis nur den letzten Stand, entsteht ein schiefes Bild: Vier Jahre Vollzeit verschwinden hinter einem Pensum von 50 Prozent, das erst im letzten Jahr galt.
Korrekt ist eine Angabe mit Zeitraum. Sie ist kein Streitpunkt, sondern eine Tatsache, und die meisten Betriebe ergänzen sie ohne Diskussion. Wie eine solche Bitte formuliert wird, zeigt Arbeitszeugnis korrigieren lassen.
«Frau A. war als Teilzeitmitarbeiterin im Verkauf tätig.»
Was hier fehlt«Teilzeitmitarbeiterin» ist keine Funktion, sondern eine Vertragsform. Es fehlen die Funktionsbezeichnung, das Pensum in Prozent und jede Angabe zum Aufgabenumfang. Der Satz sagt fast nichts.
«… mit einem Pensum von 50 % als Sachbearbeiterin Kreditoren.»
Besser, aber noch nicht fertigFunktion und Pensum stimmen. Es fehlt der Massstab: Wie viele Kreditorenrechnungen, welche Systeme, welche Selbstständigkeit? Ohne Zahlen bleibt die Prozentangabe die auffälligste Information im Satz.
«… mit einem Pensum von 50 % und verarbeitete monatlich rund 400 Kreditorenrechnungen selbstständig.»
So trägt die AngabeJetzt hat die Prozentzahl Gesellschaft. Wer das liest, denkt an die Menge, nicht an die Stundenzahl. Das ist der ganze Unterschied.
Wie eine Teilzeitstelle im Text an Gewicht gewinnt
Der wirksamste Hebel liegt nicht bei der Prozentzahl, sondern bei allem, was daneben steht. Ein Zeugnis, das Mengen, Systeme, Kundenzahlen oder Projektgrössen nennt, macht die Leistung sichtbar. Eines, das nur Eigenschaften aufzählt, lässt die Prozentzahl als einzige harte Information übrig.
«Frau M. arbeitete Teilzeit und erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit.»
«Frau M. betreute mit einem Pensum von 60 % rund 45 Kundenkonten, führte die Monatsabschlüsse selbstständig und vertrat die Teamleiterin während deren Abwesenheiten.»
Gleiche Person, gleiches Pensum. Verändert wurde nur, was neben der Prozentzahl steht.
Laden Sie es hoch. Sie erhalten die Stellen benannt, an denen Verantwortung unsichtbar bleibt, samt fertigen Formulierungen.
Eine Fachfrau Betreuung EFZ mit einem 70-Prozent-Pensum liess ergänzen, dass sie die Gruppenplanung für 18 Kinder verantwortete. Die Prozentzahl blieb, die Wirkung des Zeugnisses änderte sich deutlich.
Unterbrüche: was genannt werden darf und was nicht
Einzelne Krankheitstage, Ferien und kurze Absenzen gehören nicht ins Zeugnis. Anders liegt es bei längeren Unterbrüchen. Das Bundesgericht hält fest, dass sie in einem qualifizierten Zeugnis zu erwähnen sind, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Anstellungsdauer erheblich ins Gewicht fallen (BGE 136 III 510). Eine feste Prozentgrenze gibt es nicht, es kommt auf den Einzelfall an.
Wird ein solcher Unterbruch genannt, sollte auch die Kategorie des Grundes stehen, etwa Krankheit, Mutterschaftsurlaub, Militärdienst oder unbezahlter Urlaub. Sonst entsteht Raum für Spekulation. Medizinische Einzelheiten haben im Zeugnis dagegen nichts verloren. Wie Krankheitsphasen sonst behandelt werden, zeigt Krankheit im Arbeitszeugnis.
| Situation | Erwähnung | Was zusätzlich gilt |
|---|---|---|
| Einzelne Krankheitstage | nein | gehört zum normalen Arbeitsleben |
| Mutterschaftsurlaub 14 Wochen | meist nein | gesetzlicher Anspruch nach Art. 329f OR |
| Unbezahlter Urlaub von 8 Monaten bei 2 Jahren Anstellung | in der Regel ja | Grundkategorie nennen, keine Details |
| Lange Arbeitsunfähigkeit nach Unfall | je nach Verhältnis | Diagnose bleibt vertraulich |
| Pensumsreduktion | ja, mit Datum | keine Abwesenheit, sondern Vertragsänderung |
Grundlage: BGE 136 III 510 zur Erwähnung längerer Unterbrüche, Art. 329f OR zum Mutterschaftsurlaub. Stand: September 2026.
Jobsharing, Stellvertretung und Stundenlohn
Beim Jobsharing teilen sich zwei Personen eine Stelle. Ihr eigener Anteil muss im Text erkennbar bleiben. Fürs Zeugnis ist wichtig, dass die eigene Verantwortung erkennbar bleibt und nicht in einem gemeinsamen «wir» verschwindet. Verlangen Sie eine Formulierung, die Ihren Anteil benennt.
Wer im Stundenlohn arbeitet, hat denselben Zeugnisanspruch wie alle anderen. Statt eines festen Pensums kann der Umfang beschrieben werden, etwa als durchschnittliche Einsatzzahl. Für kurze oder unregelmässige Einsätze lohnt zusätzlich der Blick auf Arbeitszeugnis Aushilfe.
Das Pensum steht in der Einleitung, die spätere Erhöhung nirgends. Wer vier Jahre lang von 40 auf 90 Prozent gewachsen ist, verliert damit die sichtbarste Entwicklung seiner Anstellung.
Ihr Zeugnis in fünf Minuten selbst prüfen
Nehmen Sie Ihr Zeugnis und gehen Sie die folgenden Punkte durch. Sie brauchen dafür kein Fachwissen, nur einen Stift.
Von 40 auf 90 Prozent, im Zeugnis unsichtbar
Eine Kauffrau EFZ startete mit 40 Prozent und arbeitete am Schluss 90 Prozent, mit Verantwortung für die Fakturierung. Ihr Zeugnis nannte nur das Anfangspensum in der Einleitung.
Sie bat schriftlich um zwei Ergänzungen: die Pensumsentwicklung mit Datum und die Anzahl der betreuten Kundenkonten. Der Betrieb stellte das Zeugnis innert 10 Tagen neu aus. Konstruiertes Beispiel zur Veranschaulichung, kein realer Kundenfall.
Wenn das Pensum wegen Betreuungsaufgaben sinkt
Die häufigste Pensumsreduktion in der Schweiz hat mit Familie zu tun. Das Zeugnis darf diesen Grund nicht nennen, denn er gehört zum Privatbereich und hat mit Ihrer Eignung nichts zu tun. Was hineingehört, ist allein die Tatsache der Änderung mit Datum.
Formulierungen wie «reduzierte ihr Pensum aus familiären Gründen» sind deshalb heikel. Sie sind zwar wohlwollend gemeint, geben aber eine private Information preis, nach der niemand fragen dürfte. Sie können ihre Streichung verlangen; die reine Angabe «ab 1. März 2025 mit einem Pensum von 60 %» genügt vollständig.
Umgekehrt gilt: Wer nach einer Reduktion neue Verantwortung übernommen hat, sollte darauf bestehen, dass genau das im Text steht. Ein kleineres Pensum mit grösserem Aufgabenbereich ist eine Entwicklung, und Entwicklungen gehören ins Zeugnis.
| Formulierung im Zeugnis | Was ankommt | Was fehlt |
|---|---|---|
| «war Teilzeit tätig» | vage, keine Einordnung | Prozent, Funktion, Aufgaben |
| «mit einem Pensum von 50 %» | korrekt, aber nackt | Menge und Verantwortung |
| «50 %, betreute 45 Kundenkonten» | Leistung wird sichtbar | Entwicklung über die Zeit |
| «40 % ab 2022, 90 % ab 2025» | Entwicklung wird sichtbar | je nach Text noch die Note |
| «50 %, Stellvertretung der Leitung» | Vertrauen wird sichtbar | nichts Wesentliches mehr |
Beispielhafte Formulierungen zur Veranschaulichung, keine gesetzliche Vorgabe. Stand: September 2026.
Wie Personalverantwortliche ein Teilzeitpensum lesen
Der verbreitete Verdacht, Teilzeit gelte als geringeres Engagement, hält sich hartnäckig, entspricht aber immer weniger der Praxis. In vielen Branchen ist Teilzeit heute der Normalfall, in der Pflege, im Detailhandel und im Bildungsbereich ohnehin.
Worauf tatsächlich geachtet wird, ist etwas anderes: ob die Verantwortung zur Stundenzahl passt und ob die Person selbstständig gearbeitet hat. Ein Zeugnis, das ein Pensum von 50 Prozent nennt und daneben Stellvertretung, Projektverantwortung und konkrete Mengen aufführt, beantwortet beide Fragen. Eines, das nur die Prozentzahl liefert, lässt Raum für Vermutungen.
Nützlich ist ausserdem, im Lebenslauf dieselben Zahlen zu verwenden wie im Zeugnis. Stimmen beide Dokumente überein, entsteht ein geschlossenes Bild. Weichen sie voneinander ab, fällt genau das auf. Wie ein Zeugnis auf der Gegenseite gelesen wird, beschreibt Wie ein Arbeitszeugnis auf Arbeitgeber wirkt.
Rechtslage in der Schweiz
Grundlage ist Art. 330a des Obligationenrechts. Das Zeugnis muss sich über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistung und Verhalten aussprechen. Aus dieser Bestimmung leitet das Bundesgericht die Pflicht ab, wahrheitsgetreu und zugleich wohlwollend zu formulieren (BGE 136 III 510). Wesentliche Umstände wie ein deutlich reduziertes Pensum fallen unter «Art des Arbeitsverhältnisses».
Für längere Unterbrüche gilt dieselbe Abwägung: Sie sind zu nennen, wenn ihr Weglassen ein falsches Bild der erworbenen Erfahrung ergäbe. Eine feste Zahl gibt es nicht, und was in Ihrem Fall erheblich ist, lässt sich hier nicht abschliessend beurteilen. Gilt für Ihre Branche ein Gesamtarbeitsvertrag, kann er zusätzliche Regeln zu Pensen und Einsätzen enthalten.
Zuständig ist die Schlichtungsbehörde in Arbeitsrechtssachen Ihres Kantons; bei Streitwerten bis CHF 30 000 werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 113 Abs. 2 lit. d und Art. 114 lit. c ZPO); eigene Anwaltskosten tragen Sie selbst. Zuvor lohnt fast immer ein sachliches Schreiben mit einer fertigen Ersatzformulierung.
Was unsere Analyse leistet
Bei Teilzeitzeugnissen ist die entscheidende Frage nicht, ob eine Zahl drinsteht, sondern ob der Text sie trägt. Wir lesen Aufbau, Wortwahl und Auslassungen zusammen und benennen die Stellen, an denen Ihre Verantwortung unsichtbar bleibt.
Sie erhalten jede auffällige Passage im Klartext, die Notenstufe eingeordnet und für jeden Punkt eine fertige Ersatzformulierung mit Platz für Ihre eigenen Zahlen. Wer zuerst eine neutrale Bestandsaufnahme möchte, findet sie unter Arbeitszeugnis prüfen lassen.
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Eigene Zahlen einsetzen, auf Wunsch Schreiben an den Betrieb.
Rechtsquellen und Transparenz
- Woraus der Anspruch folgt
- Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis ergibt sich aus Art. 330a OR. Es hat sich über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistung und Verhalten auszusprechen. Die Pflicht, wahr und zugleich wohlwollend zu formulieren, entwickelte das Bundesgericht daraus (BGE 136 III 510).
- Warum das Pensum dazugehört
- Ein Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken. Bei deutlich reduziertem Pensum wäre der Verzicht auf die Angabe irreführend, weil die beschriebene Erfahrung sonst überschätzt wird. Eine ausdrückliche gesetzliche Vorschrift zur Prozentangabe gibt es nicht.
- Unterbrüche und Mutterschaft
- Längere Arbeitsunterbrüche sind in einem qualifizierten Zeugnis zu erwähnen, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Anstellungsdauer erheblich ins Gewicht fallen (BGE 136 III 510). Der gesetzliche Mutterschaftsurlaub von vierzehn Wochen nach Art. 329f OR erreicht dieses Gewicht in der Regel nicht. Medizinische Einzelheiten bleiben in jedem Fall vertraulich.
- Für wen diese Seite gedacht ist
- Für Menschen mit Teilzeitpensum, die wissen wollen, ob ihr Zeugnis ihre Arbeit fair abbildet. Wir erklären und ordnen ein. Bewusst nicht angeboten werden Rechtsberatung, die Beurteilung einzelner Absenzen und Vertretung gegenüber dem Betrieb.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zu Pensum und Teilzeit im Arbeitszeugnis und eine sprachliche Einordnung Ihres Dokuments, jedoch keine Rechtsberatung im Einzelfall und keine Beurteilung, ob ein bestimmter Unterbruch genannt werden muss. Diese Abwägung klären im Streitfall eine Anwältin, ein Anwalt oder die zuständige Schlichtungsbehörde.
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Dafür müssen Sie nicht auf eine andere Seite wechseln. Zeugnis hochladen, mehr braucht es nicht. Die Auswertung kommt als PDF und Word-Datei per E-Mail.
Häufige Fragen
Muss das Pensum im Arbeitszeugnis stehen?
Eine ausdrückliche Vorschrift gibt es nicht. Massgebend ist, ob die Angabe für das Verständnis der Tätigkeit wesentlich ist. Bei deutlich reduziertem Pensum ist sie es, weil das Zeugnis sonst einen falschen Eindruck der erworbenen Erfahrung vermittelt. Bei 100 Prozent ist sie entbehrlich.
Kann ich verlangen, dass mein Teilzeitpensum nicht erwähnt wird?
Nein. Das Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken. Wird ein Pensum von 40 oder 50 Prozent weggelassen, überschätzt jede Leserin die beschriebene Erfahrung. Sie können aber verlangen, dass Aufgaben, Mengen und Verantwortung konkret genannt werden.
Wie werden Pensumsänderungen im Arbeitszeugnis abgebildet?
Mit Zeitraum und Datum im Tätigkeitsteil, etwa: ab 1. Januar 2024 Erhöhung auf 80 Prozent. Nennt das Zeugnis nur den letzten Stand, verschwindet eine wesentliche Entwicklung. Solche Ergänzungen sind Tatsachen und werden von Betrieben meist ohne Diskussion nachgetragen.
Darf ein Mutterschaftsurlaub im Arbeitszeugnis erwähnt werden?
Längere Unterbrüche sind zu erwähnen, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Anstellungsdauer erheblich ins Gewicht fallen (BGE 136 III 510). Der gesetzliche Mutterschaftsurlaub von vierzehn Wochen nach Art. 329f OR erreicht dieses Gewicht in der Regel nicht. Medizinische Einzelheiten gehören nie ins Zeugnis.
Wie mache ich Teilzeitarbeit im Zeugnis stark?
Über Zahlen neben der Prozentangabe: betreute Kundenkonten, verarbeitete Belege, Gruppengrössen, Projektumfang, übernommene Stellvertretungen. Steht die Prozentzahl allein, bleibt sie die auffälligste Information. Steht eine Menge daneben, wird nach Leistung gelesen statt nach Stundenzahl.
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