Stand: September 2026

Wer Teilzeit arbeitet, verliert im Zeugnis selten wegen der Leistung an Gewicht, sondern weil niemand erfährt, wie viel Verantwortung in diesen Stunden steckte.

Pensum und Teilzeit im Arbeitszeugnis: was angegeben sein muss und was daraus gelesen wird

Kurz gesagt: Das Pensum gehört ins Arbeitszeugnis, wenn es für das Verständnis der Tätigkeit wesentlich ist. Bei einer Teilzeitstelle ist das fast immer der Fall, denn ohne Angabe lässt sich die beschriebene Erfahrung nicht einordnen. Eine blosse Prozentzahl reicht aber nicht: Erst zusammen mit Aufgaben, Verantwortung und Zahlen ergibt sie ein faires Bild. Rechtsgrundlage ist Art. 330a OR.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Teilzeitpensen gehören ins Zeugnis, sonst fehlt der Massstab.
  • Pensumsänderungen werden mit Zeitraum genannt.
  • Zahlen zur Arbeit schlagen jede Prozentangabe.
  • Kurze Abwesenheiten haben im Zeugnis nichts verloren.
  • Lange Unterbrüche dürfen genannt werden, mit Grundkategorie.
Wo das Pensum im Arbeitszeugnis steht Die zwei Stellen, an denen das Pensum auftaucht 1 · Einleitung «… war vom 1.3.2022 bis 31.8.2026 mit einem Pensum von 60 % als Fachfrau tätig.» 2 · Tätigkeitsteil «Ab 1.1.2024 erhöhte sie das Pensum auf 80 % und übernahm die Stellvertretung.» Nicht ins Zeugnis: einzelne Krankheitstage, Ferien, kurze Absenzen
Steht das Pensum nur in der Einleitung und ändert es sich später, fehlt dem Zeugnis eine wesentliche Information.

Warum Teilzeit im Zeugnis überhaupt ein Thema ist

Ein Zeugnis muss ein Bild vermitteln, das nicht in die Irre führt. Wer liest «betreute die Debitorenbuchhaltung», nimmt stillschweigend eine Vollzeitstelle an. Steht dahinter ein Pensum von 40 Prozent, ist die Aussage nicht falsch, aber der Eindruck stimmt nicht. Deshalb gehört die Angabe hinein.

Der Umkehrschluss macht vielen Sorgen: Schadet die Zahl der Bewerbung? In der Praxis schadet nicht das Pensum, sondern seine nackte Erwähnung ohne Kontext. Wer konkrete Mengen und Verantwortlichkeiten im Text hat, wird nach Leistung gelesen, nicht nach Stundenzahl. Wie diese Sprache insgesamt funktioniert, zeigt Formulierungen verstehen.

Muss das Pensum im Arbeitszeugnis genannt werden?

Eine ausdrückliche Vorschrift dazu gibt es nicht. Massgebend ist das Vollständigkeitsgebot: Ins Zeugnis gehört, was für die Beurteilung der beruflichen Erfahrung wesentlich ist. Bei einem Pensum von 100 Prozent ist die Angabe entbehrlich, weil sie der Normalfall ist. Bei 40 oder 60 Prozent ist sie es nicht.

Umgekehrt dürfen Sie nicht verlangen, dass ein Teilzeitpensum verschwiegen wird. Das Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken, und ein weggelassenes Pensum tut genau das. Was das Prinzip sonst noch umfasst, erklärt Vollständigkeitsprinzip im Arbeitszeugnis.

So wird Teilzeit fair abgebildet

  • Pensum in Prozent, in der Einleitung
  • Änderungen mit Datum im Tätigkeitsteil
  • Aufgaben mit Mengen und Verantwortung
  • Stellvertretungen ausdrücklich genannt
  • Weiterbildungen mit Abschluss aufgeführt

Das schwächt Ihr Zeugnis

  • Pensum genannt, Aufgaben nur pauschal
  • «Teilzeitmitarbeiterin» statt Funktionsbezeichnung
  • Erhöhung des Pensums nicht erwähnt
  • Jede einzelne Absenz aufgezählt
  • Pensum ganz weggelassen bei 40 Prozent

Pensumsänderungen richtig abbilden

Viele Anstellungen beginnen mit 100 Prozent und werden später reduziert, oder umgekehrt. Nennt das Zeugnis nur den letzten Stand, entsteht ein schiefes Bild: Vier Jahre Vollzeit verschwinden hinter einem Pensum von 50 Prozent, das erst im letzten Jahr galt.

Korrekt ist eine Angabe mit Zeitraum. Sie ist kein Streitpunkt, sondern eine Tatsache, und die meisten Betriebe ergänzen sie ohne Diskussion. Wie eine solche Bitte formuliert wird, zeigt Arbeitszeugnis korrigieren lassen.

«Frau A. war als Teilzeitmitarbeiterin im Verkauf tätig.»

Was hier fehlt

«Teilzeitmitarbeiterin» ist keine Funktion, sondern eine Vertragsform. Es fehlen die Funktionsbezeichnung, das Pensum in Prozent und jede Angabe zum Aufgabenumfang. Der Satz sagt fast nichts.

«… mit einem Pensum von 50 % als Sachbearbeiterin Kreditoren.»

Besser, aber noch nicht fertig

Funktion und Pensum stimmen. Es fehlt der Massstab: Wie viele Kreditorenrechnungen, welche Systeme, welche Selbstständigkeit? Ohne Zahlen bleibt die Prozentangabe die auffälligste Information im Satz.

«… mit einem Pensum von 50 % und verarbeitete monatlich rund 400 Kreditorenrechnungen selbstständig.»

So trägt die Angabe

Jetzt hat die Prozentzahl Gesellschaft. Wer das liest, denkt an die Menge, nicht an die Stundenzahl. Das ist der ganze Unterschied.

Wie eine Teilzeitstelle im Text an Gewicht gewinnt

Der wirksamste Hebel liegt nicht bei der Prozentzahl, sondern bei allem, was daneben steht. Ein Zeugnis, das Mengen, Systeme, Kundenzahlen oder Projektgrössen nennt, macht die Leistung sichtbar. Eines, das nur Eigenschaften aufzählt, lässt die Prozentzahl als einzige harte Information übrig.

Vorher

«Frau M. arbeitete Teilzeit und erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit.»

Nachher

«Frau M. betreute mit einem Pensum von 60 % rund 45 Kundenkonten, führte die Monatsabschlüsse selbstständig und vertrat die Teamleiterin während deren Abwesenheiten.»

Gleiche Person, gleiches Pensum. Verändert wurde nur, was neben der Prozentzahl steht.

Wirkt Ihr Teilzeit-Zeugnis schwächer, als Ihre Arbeit war?

Laden Sie es hoch. Sie erhalten die Stellen benannt, an denen Verantwortung unsichtbar bleibt, samt fertigen Formulierungen.

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Beispiel zur Einordnung

Eine Fachfrau Betreuung EFZ mit einem 70-Prozent-Pensum liess ergänzen, dass sie die Gruppenplanung für 18 Kinder verantwortete. Die Prozentzahl blieb, die Wirkung des Zeugnisses änderte sich deutlich.

Unterbrüche: was genannt werden darf und was nicht

Einzelne Krankheitstage, Ferien und kurze Absenzen gehören nicht ins Zeugnis. Anders liegt es bei längeren Unterbrüchen. Das Bundesgericht hält fest, dass sie in einem qualifizierten Zeugnis zu erwähnen sind, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Anstellungsdauer erheblich ins Gewicht fallen (BGE 136 III 510). Eine feste Prozentgrenze gibt es nicht, es kommt auf den Einzelfall an.

Wird ein solcher Unterbruch genannt, sollte auch die Kategorie des Grundes stehen, etwa Krankheit, Mutterschaftsurlaub, Militärdienst oder unbezahlter Urlaub. Sonst entsteht Raum für Spekulation. Medizinische Einzelheiten haben im Zeugnis dagegen nichts verloren. Wie Krankheitsphasen sonst behandelt werden, zeigt Krankheit im Arbeitszeugnis.

Unterbrüche und ihre Behandlung im Zeugnis
SituationErwähnungWas zusätzlich gilt
Einzelne Krankheitstageneingehört zum normalen Arbeitsleben
Mutterschaftsurlaub 14 Wochenmeist neingesetzlicher Anspruch nach Art. 329f OR
Unbezahlter Urlaub von 8 Monaten bei 2 Jahren Anstellungin der Regel jaGrundkategorie nennen, keine Details
Lange Arbeitsunfähigkeit nach Unfallje nach VerhältnisDiagnose bleibt vertraulich
Pensumsreduktionja, mit Datumkeine Abwesenheit, sondern Vertragsänderung

Grundlage: BGE 136 III 510 zur Erwähnung längerer Unterbrüche, Art. 329f OR zum Mutterschaftsurlaub. Stand: September 2026.

Jobsharing, Stellvertretung und Stundenlohn

Beim Jobsharing teilen sich zwei Personen eine Stelle. Ihr eigener Anteil muss im Text erkennbar bleiben. Fürs Zeugnis ist wichtig, dass die eigene Verantwortung erkennbar bleibt und nicht in einem gemeinsamen «wir» verschwindet. Verlangen Sie eine Formulierung, die Ihren Anteil benennt.

Wer im Stundenlohn arbeitet, hat denselben Zeugnisanspruch wie alle anderen. Statt eines festen Pensums kann der Umfang beschrieben werden, etwa als durchschnittliche Einsatzzahl. Für kurze oder unregelmässige Einsätze lohnt zusätzlich der Blick auf Arbeitszeugnis Aushilfe.

Typischer Fehler

Das Pensum steht in der Einleitung, die spätere Erhöhung nirgends. Wer vier Jahre lang von 40 auf 90 Prozent gewachsen ist, verliert damit die sichtbarste Entwicklung seiner Anstellung.

Hinweis zur Einordnung Ein häufiges Muster: Zeugnisse, in denen die Prozentzahl die einzige Zahl im ganzen Dokument ist. Sobald daneben Mengen stehen, tritt sie in den Hintergrund, ohne dass eine einzige Bewertung geändert werden musste.

Ihr Zeugnis in fünf Minuten selbst prüfen

Nehmen Sie Ihr Zeugnis und gehen Sie die folgenden Punkte durch. Sie brauchen dafür kein Fachwissen, nur einen Stift.

Fünf Prüfpunkte für ein Teilzeit-Zeugnis Fünf Fragen an Ihr Zeugnis 1 · Steht das Pensum in Prozent in der Einleitung? 2 · Sind Änderungen des Pensums mit Datum genannt? 3 · Kommt neben der Prozentzahl mindestens eine Menge vor? 4 · Ist Ihre Funktion benannt, nicht nur «Teilzeitmitarbeitende»? 5 · Fehlen einzelne Absenzen, die dort nicht hingehören?
Drei oder mehr Nein-Antworten sind ein guter Grund für eine sachliche Nachfrage beim Betrieb.
Beispiel zur Einordnung

Von 40 auf 90 Prozent, im Zeugnis unsichtbar

Eine Kauffrau EFZ startete mit 40 Prozent und arbeitete am Schluss 90 Prozent, mit Verantwortung für die Fakturierung. Ihr Zeugnis nannte nur das Anfangspensum in der Einleitung.

Sie bat schriftlich um zwei Ergänzungen: die Pensumsentwicklung mit Datum und die Anzahl der betreuten Kundenkonten. Der Betrieb stellte das Zeugnis innert 10 Tagen neu aus. Konstruiertes Beispiel zur Veranschaulichung, kein realer Kundenfall.

Wenn das Pensum wegen Betreuungsaufgaben sinkt

Die häufigste Pensumsreduktion in der Schweiz hat mit Familie zu tun. Das Zeugnis darf diesen Grund nicht nennen, denn er gehört zum Privatbereich und hat mit Ihrer Eignung nichts zu tun. Was hineingehört, ist allein die Tatsache der Änderung mit Datum.

Formulierungen wie «reduzierte ihr Pensum aus familiären Gründen» sind deshalb heikel. Sie sind zwar wohlwollend gemeint, geben aber eine private Information preis, nach der niemand fragen dürfte. Sie können ihre Streichung verlangen; die reine Angabe «ab 1. März 2025 mit einem Pensum von 60 %» genügt vollständig.

Umgekehrt gilt: Wer nach einer Reduktion neue Verantwortung übernommen hat, sollte darauf bestehen, dass genau das im Text steht. Ein kleineres Pensum mit grösserem Aufgabenbereich ist eine Entwicklung, und Entwicklungen gehören ins Zeugnis.

Wie dasselbe Pensum unterschiedlich wirkt
Formulierung im ZeugnisWas ankommtWas fehlt
«war Teilzeit tätig»vage, keine EinordnungProzent, Funktion, Aufgaben
«mit einem Pensum von 50 %»korrekt, aber nacktMenge und Verantwortung
«50 %, betreute 45 Kundenkonten»Leistung wird sichtbarEntwicklung über die Zeit
«40 % ab 2022, 90 % ab 2025»Entwicklung wird sichtbarje nach Text noch die Note
«50 %, Stellvertretung der Leitung»Vertrauen wird sichtbarnichts Wesentliches mehr

Beispielhafte Formulierungen zur Veranschaulichung, keine gesetzliche Vorgabe. Stand: September 2026.

Pensumsentwicklung über vier Jahre Eine Entwicklung, die im Zeugnis oft verschwindet 40 %60 %70 %90 % 2022202320242025
Beispielhafter Verlauf: Nennt das Zeugnis nur das Anfangspensum, fehlt die sichtbarste Entwicklung der ganzen Anstellung.

Wie Personalverantwortliche ein Teilzeitpensum lesen

Der verbreitete Verdacht, Teilzeit gelte als geringeres Engagement, hält sich hartnäckig, entspricht aber immer weniger der Praxis. In vielen Branchen ist Teilzeit heute der Normalfall, in der Pflege, im Detailhandel und im Bildungsbereich ohnehin.

Worauf tatsächlich geachtet wird, ist etwas anderes: ob die Verantwortung zur Stundenzahl passt und ob die Person selbstständig gearbeitet hat. Ein Zeugnis, das ein Pensum von 50 Prozent nennt und daneben Stellvertretung, Projektverantwortung und konkrete Mengen aufführt, beantwortet beide Fragen. Eines, das nur die Prozentzahl liefert, lässt Raum für Vermutungen.

Nützlich ist ausserdem, im Lebenslauf dieselben Zahlen zu verwenden wie im Zeugnis. Stimmen beide Dokumente überein, entsteht ein geschlossenes Bild. Weichen sie voneinander ab, fällt genau das auf. Wie ein Zeugnis auf der Gegenseite gelesen wird, beschreibt Wie ein Arbeitszeugnis auf Arbeitgeber wirkt.

Rechtslage in der Schweiz

Grundlage ist Art. 330a des Obligationenrechts. Das Zeugnis muss sich über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistung und Verhalten aussprechen. Aus dieser Bestimmung leitet das Bundesgericht die Pflicht ab, wahrheitsgetreu und zugleich wohlwollend zu formulieren (BGE 136 III 510). Wesentliche Umstände wie ein deutlich reduziertes Pensum fallen unter «Art des Arbeitsverhältnisses».

Für längere Unterbrüche gilt dieselbe Abwägung: Sie sind zu nennen, wenn ihr Weglassen ein falsches Bild der erworbenen Erfahrung ergäbe. Eine feste Zahl gibt es nicht, und was in Ihrem Fall erheblich ist, lässt sich hier nicht abschliessend beurteilen. Gilt für Ihre Branche ein Gesamtarbeitsvertrag, kann er zusätzliche Regeln zu Pensen und Einsätzen enthalten.

Wenn der Betrieb nicht ergänzen will

Zuständig ist die Schlichtungsbehörde in Arbeitsrechtssachen Ihres Kantons; bei Streitwerten bis CHF 30 000 werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 113 Abs. 2 lit. d und Art. 114 lit. c ZPO); eigene Anwaltskosten tragen Sie selbst. Zuvor lohnt fast immer ein sachliches Schreiben mit einer fertigen Ersatzformulierung.

Was unsere Analyse leistet

Bei Teilzeitzeugnissen ist die entscheidende Frage nicht, ob eine Zahl drinsteht, sondern ob der Text sie trägt. Wir lesen Aufbau, Wortwahl und Auslassungen zusammen und benennen die Stellen, an denen Ihre Verantwortung unsichtbar bleibt.

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Eigene Zahlen einsetzen, auf Wunsch Schreiben an den Betrieb.

Hinweis zur Einordnung In aller Regel lassen sich Ergänzungen zu Pensum und Aufgabenumfang leichter durchsetzen als Änderungen an Bewertungen. Es sind Tatsachen, über die sich kaum streiten lässt, und sie verändern die Wirkung trotzdem spürbar.

Rechtsquellen und Transparenz

Woraus der Anspruch folgt
Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis ergibt sich aus Art. 330a OR. Es hat sich über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistung und Verhalten auszusprechen. Die Pflicht, wahr und zugleich wohlwollend zu formulieren, entwickelte das Bundesgericht daraus (BGE 136 III 510).
Warum das Pensum dazugehört
Ein Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken. Bei deutlich reduziertem Pensum wäre der Verzicht auf die Angabe irreführend, weil die beschriebene Erfahrung sonst überschätzt wird. Eine ausdrückliche gesetzliche Vorschrift zur Prozentangabe gibt es nicht.
Unterbrüche und Mutterschaft
Längere Arbeitsunterbrüche sind in einem qualifizierten Zeugnis zu erwähnen, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Anstellungsdauer erheblich ins Gewicht fallen (BGE 136 III 510). Der gesetzliche Mutterschaftsurlaub von vierzehn Wochen nach Art. 329f OR erreicht dieses Gewicht in der Regel nicht. Medizinische Einzelheiten bleiben in jedem Fall vertraulich.
Für wen diese Seite gedacht ist
Für Menschen mit Teilzeitpensum, die wissen wollen, ob ihr Zeugnis ihre Arbeit fair abbildet. Wir erklären und ordnen ein. Bewusst nicht angeboten werden Rechtsberatung, die Beurteilung einzelner Absenzen und Vertretung gegenüber dem Betrieb.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen zu Pensum und Teilzeit im Arbeitszeugnis und eine sprachliche Einordnung Ihres Dokuments, jedoch keine Rechtsberatung im Einzelfall und keine Beurteilung, ob ein bestimmter Unterbruch genannt werden muss. Diese Abwägung klären im Streitfall eine Anwältin, ein Anwalt oder die zuständige Schlichtungsbehörde.

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Häufige Fragen

Muss das Pensum im Arbeitszeugnis stehen?

Eine ausdrückliche Vorschrift gibt es nicht. Massgebend ist, ob die Angabe für das Verständnis der Tätigkeit wesentlich ist. Bei deutlich reduziertem Pensum ist sie es, weil das Zeugnis sonst einen falschen Eindruck der erworbenen Erfahrung vermittelt. Bei 100 Prozent ist sie entbehrlich.

Kann ich verlangen, dass mein Teilzeitpensum nicht erwähnt wird?

Nein. Das Zeugnis darf keinen falschen Eindruck erwecken. Wird ein Pensum von 40 oder 50 Prozent weggelassen, überschätzt jede Leserin die beschriebene Erfahrung. Sie können aber verlangen, dass Aufgaben, Mengen und Verantwortung konkret genannt werden.

Wie werden Pensumsänderungen im Arbeitszeugnis abgebildet?

Mit Zeitraum und Datum im Tätigkeitsteil, etwa: ab 1. Januar 2024 Erhöhung auf 80 Prozent. Nennt das Zeugnis nur den letzten Stand, verschwindet eine wesentliche Entwicklung. Solche Ergänzungen sind Tatsachen und werden von Betrieben meist ohne Diskussion nachgetragen.

Darf ein Mutterschaftsurlaub im Arbeitszeugnis erwähnt werden?

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Wie mache ich Teilzeitarbeit im Zeugnis stark?

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