Arbeitszeugnis einfach erklärt: die Grundlagen
Kurz erklärt: Ein Arbeitszeugnis ist ein offizielles Dokument, mit dem Ihr Arbeitgeber schriftlich festhält, was Sie gemacht haben und wie gut Sie es gemacht haben. Es dient vor allem dazu, künftigen Arbeitgebern einen Eindruck von Ihrer Arbeit zu geben. Deshalb wird es in Bewerbungen oft mitgeschickt.
Das Besondere: Ein Zeugnis muss gleichzeitig zwei Ansprüche erfüllen. Es soll wahr sein und darf Sie zugleich nicht unnötig behindern. Aus diesem Spannungsfeld entsteht die typische Zeugnissprache – höflich, aber mit feinen Abstufungen. Wer das versteht, erkennt schneller, ob ein Zeugnis eher gut oder schlecht ausfällt.
Für den Anfang genügt eine einfache Merkregel: Lesen Sie ein Zeugnis nicht nur danach, was gelobt wird, sondern auch danach, was fehlt und wie stark die Worte sind. Ein „sehr gut“ mit klaren Steigerungen wirkt anders als ein freundliches, aber blasses „in Ordnung“. Genau diese Unterschiede machen den Wert eines Zeugnisses aus – und sie sind der Grund, warum sich ein zweiter, aufmerksamer Blick fast immer lohnt.
1
Personalien
Name, Position und Dauer des Arbeitsverhältnisses stehen am Anfang.
2
Aufgaben
Was gehörte zu Ihrer Tätigkeit? Je konkreter, desto aussagekräftiger.
3
Leistung
Die eigentliche Bewertung, meist über die Zufriedenheitsformel.
4
Verhalten
Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden.
5
Schlussformel
Dank, Bedauern und Zukunftswünsche runden das Zeugnis ab.